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Schluss....das Ende ist gekommen
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27.04.2012 um 14:46 Uhr - mcberno
Heute folgt nun unser letzter Eintrag in diesen Blog – wir sind wieder zurück in Sachsen!

Die finalen Stunden in Chile wurden in Santiago – unserem Start und nun auch Endpunkt der Reise durch Chile – verbracht.
Nachdem wir, unterbrochen von einem kleinen Übernachtungsstop, aus La Serena in unserem Hostel angekommen sind, verbrachten wir einen erholsamen Abend bei Pizza und Getränken.
Am nächsten Tag genossen wir noch einmal die Millionenmetropole – schade, das Wetter war leider nicht sehr sonnig, sodass die Aussicht von den nahegelegenen Berg ( Metropolitan Park) sehr mager ausfiel – jedoch die Bergbahnfahrt machte allen sehr viel Spaß und war ein gelungener Abschied in Chile...
Der Rückflug die nächsten Tage verlief ohne große Probleme, wobei der Transatlantikflug ein wenig „holperig“ war und der Zwischenstop in Madrid zu lang....
So sind wir nun alle heil, gesund und voller Freude in Dresden gelandet – freuen uns über das schöne Wetter und die Familie + Freunde !

auf der Panamerika
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22.04.2012 um 18:45 Uhr - Jule
Hallo alle miteinander,

nun noch eine letzte, eventuell auch vorletzte Berichterstattung über die vergangenen Tage, bevor dann zu Hause die ausführliche „Reisezusammenfassung“ erfolgt ...

In La Serena wurde ein „antiker“ Tag eingelegt - zuerst sind wir ins „Valle del Encanto“ gefahren, um uns einige Petroglyphen und versteinerte Fußabdrücke anzusehen. Die Bildchen waren in den Felsen eingeritzt-mal waren es geometrische Muster, mal Strichmännchen ...
Die Fußabdrücke glichen ovalen Vertiefungen, wenn nicht dabei gestanden hätte, dass es Fußabdrücke sind … eher sah es aus wie Probeversuche eines Steinbohrers ... Lustiger waren die kleinen Degus und Kolibris, die überall herum schwirrten, sausten oder sich in Gebüschen versteckten!

Über Serpentinen ging es zur nächsten Touristenstation, dem „Monumento Natural de Pichasca“. Obwohl wir ankamen als der Park schon geschlossen hatte, konnten wir versteinerte Bäume und ein Dino, hergestellt aus „neuzeitlichen“ Baumaterialien, bewundern.

Gestern ging es dann über einen Nebelwald in Richtung Hauptstadt auf der Suche nach den lang ersehnten Robben. Trotz Zusagen von Reiseführern und nach Kontrolle der lokalen Öffnungszeiten standen wir wieder einmal vor verschlossenen Toren – jedoch machten wir aus der Not eine Tugend und folgten einer ortsansässigen Gruppe über den „Hintereingang“ (oder auch Mauer genannt) ins das ersehnte Areal. Dort haben wir zwar kein Robben gefunden, dafür mehrere Felsen voller Seelöwen, Seemöwen und Pelikane. Das ist doch ein schöner Ersatz! Mit dem Blick auf das Meer und einem sprudelnden "Geysir" verabschieden wir uns von der seit Tagen gefahrenen Autobahn „Panamericana“ (oder Ruta 5) und dem Norden Chiles und sind nun gesund und munter wieder in der Hauptstadt angekommen.

Bis bald

Pisco und Sterne
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19.04.2012 um 11:20 Uhr - Jule
Einen wunderschönen guten Morgen *gähn*,

wir sind gerade aufgestanden und warten auf die Sonne, damit sich der geplante Strandtag auch lohnt.
Gestern ist es doch etwas später geworden, weil wir bis Mitternacht in die Sterne geschaut haben. Im Observatorium Mamalluca, etwas nördlich von Vicuna, sind Führungen angeboten worden, incl. durchs Teleskop sehen. Uns wurde der Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre und die Moment sichtbaren Sternbilder anschaulich erklärt. Beim Blick durch das Teleskop hätten wir sogar die Ringe des Saturns zählen können, aber es waren zu viele.
Davor waren wir im Valle de Elqui, einem Weinanbaugebiet in Chile. Die Trauben werden zu dem Nationalgetränk Pisco gebrannt. Nur 5% sind für den Export bestimmt, deshalb kommt ihr leider nicht in den leckeren Genuss ;-)

Viele Grüße aus La Serena

die letzten Tage - von Antofagasta nach La Serena
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17.04.2012 um 21:06 Uhr - Maren
Hallöchen,

wir sind es schon wieder.
Dadurch, dass die Internetverbindung uns ganz aus der Planung geworfen hat, da sie mal wieder nicht funktionierte, war ein Besuch im örtlichen Informationszentrum unausweichlich. Nachrichten an Professoren und Hostels mussten verschickt werden. Aufgrund von unleserlicher spanischer Tastaturen konnten leider keine weiteren Mails und Blockeinträge verfasst werden. ;-)

Danach ging es nach Antofagasta und dort zu La Portada, einem der wenigen schönen Plätze der Provinzhauptstadt. Auf der Suche nach einer weiteren Übernachtungsmöglichkeit fanden wir ein geeignetes Plätzchen nahe der Klippen, mit Blick auf die beleuchtete Stadt. Pelikane und Möwen leisteten uns bei der Abendgestaltung Gesellschaft.

Die folgenden Tage wurden mehr oder weniger in unserem fahrbaren Untersatz verbracht. Über matschige und überflutete Wege ging es zum Nationalpark Pan de Azucar, der ebenfalls überflutet war. In drei verschiedenen Schlafstätten (im Zelt, auf der Isomatte und im Auto) verbrachten wir die Nacht am Strand. Diesmal waren zutrauliche Möwen und Pelikane wieder unsere Freunde und standen gerne als Fotomodell bereit.

Weiter ging es am nächsten Morgen. Die Jungs bekommen so langsam Übung, das Auto so zu beladen, dass nicht alles durch die Karre fliegt und dass Christoph nicht alle Schlafsäcke während der Fahrt auf dem Schoß landen.

So ging es über die Panamerica entlang der Küste und durch die Wüste nach Caldera, und weiter nach Bahia Inglesia. Dort gab es eine wunderschöne türkis-blaue Bucht, in der herrliches kaltes Wasser auf uns wartete.

Der als nächstes angestrebte Humboldt-Nationalpark fiel leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser- das Meer war zu stürmisch und so warten Pinguine und Robben immer noch auf uns.

So ging es schon einen Tag früher nach La Serena, und ihr kommt in den Genuss eines neuen Blockeintrages und neuer Fotos.

Viele Grüße

San Pedro und Umgebung
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17.04.2012 um 20:38 Uhr - Maren
Hallo zusammen,
aufgrund der super Internetverbindung melden wir uns erst jetzt wieder. Wir sind alle gut gelaunt, und freuen uns auf die letzte Woche, die wir hier noch in Chile erleben werden.

Unsere Tour von San Pedro ging zur Laguna Chaxa, wo wir Flamingos beobachten konnten. Einige flogen direkt über unsere Köpfe. Der Fußweg dorthin führte direkt durch die Salzwüste, vorbei an kleinen Seen mit urzeitlichen Micro-Organismen, und immer den Blick in Richtung der Flamingos.

Weiter ging unsere Tour nach Norden, wo wir spontan einen Zwischenstopp in der Oase Valle de Jerez einlegten. Wir freuten uns endlich hier in der Wüste mal wieder ein paar Bäume zu sehen und genossen Picknick bei Feigen und Granatäpfel, die vorher selbst frisch vom Baum geangelt wurden.

Zum Abschluss des Tages sind wir noch zur Laguna Cejar gefahren. Endlich konnten wir den Staub und Schmutz des Tages in Salz eintauschen, denn der See hat einen Salzgehalt von mind. 40%. Wie im Toten Meer schwebten wir durch das Wasser und genossen die Wärme.
Bei gutem chilenischen Essen von Empanadas ließen wir den Abend gemütlich bei einem Lagerfeuer ausklingen.

Es Grüßen die Urlauber

In der Wüste
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12.04.2012 um 19:30 Uhr - Jule
Hallo zusammen,

bei Sonnenuntergang sind wir in Calama gelandet - mitten in der Wüste und mitten im Nichts -nur Sand, Geröll und Staub.
Dort erwartete uns unser neues "Zuhause" für die nächsten Tage - ein schneeweißer Hunday Santa Fe SUV-Van. Nur ist er nicht lange weiß geblieben...
Nach einem Einkauf machten wir uns auf die nächtliche Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit und fanden diese auf einer kleinen Nebenstraße. In Rekordzeit wurde ein Zelt aufgebaut und vier von uns sind in die Schlafsäcke gekrochen und teilten sich ein 2,5 Personenzelt, die anderen beiden "mussten" mit dem Auto vorlieb nehmen und machten sich dort ein gemütliches Nachtlager.

Am nächstem Morgen sahen wir dann auch, wo wir das Zelt aufgeschlagen hatten - nämlich dort wo sich Guanako und Flamingo gute Nacht sagen...im "Nirgendwo"...überall war außer Wüste nichts zu sehen!
Nach einem Frühstück auf der Motorhaube machten wir uns auf zu den Tatio-Geysiren. Über unasphaltierte Straßen - bis auf einige Kilometer in der Botanik, die komplett ausgebaut waren (hatte dort die Staßenmeisterei mehr Geld zur Verfügung?)- und durch die Wüste, die teilweise erstaunlich grün war, ging es auf 4500m Höhe, vorbei an gletscherbedeckten Bergen und Vulkanen.
Abends kamen wir an und statteten den Geysiren sofort einen Besuch ab bis die Sonne unter gegangen war.
Die Nacht war dann doch ein klein wenig kühl - die Zelte und Scheiben des Autos waren gefroren!
Um das viel gerühmte Geysirschauspiel nun in voller Schönheit bewundern zu können, standen wir um 5.30 Uhr früh auf, mummelten uns in die dicksten Sachen bzw. mehrere Schichten und fuhren langsam los. Einige badeten zum "munterwerden" gleich im Mondschein in einer der heißen Quellen (welche am Boden "a...schkalt" und die oberste Wasserschicht "kochendheiss" war) . Nicht lange waren wir ungestört, denn pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk schoben sich lange Buskarawanen voller Touristen aus San Pedro an Tagesbeginn zu den Geysiren. Die Fontänen waren mit zunehmender Helligkeit auch ohne Sonne spektakulär anzusehen.

Dann wurden die Zelte in Rekordzeit eingepackt (es war kalt!!) - das Beladen des Autos dauerte noch ein wenig und los ging es dann auf einer Nebenroute in Richtung San Pedro. Die Straße bekam dabei immer mehr Ähnlichkeit mit einer Achterbahn in Kombination mit einem Gebirgswanderweg und wir sahen in den 3 Stunden Fahrzeit genau ein einziges Auto, dass uns fröhlich grüßte und sich bestimmt auch freute, mal jemanden auf dieser Straße zu sehen....
Nun sind wir in San Pedro - einem kleine Touristendorf - geniessen den Abend und wollen morgen zu einem Salzsee fahren.

Die nun sechs Urlauber

nächster Flug steht an
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10.04.2012 um 11:27 Uhr - André
Hey liebe Kaltwetter-Geplagten

also heute geht es nun weiter mit der "Vielfliegermeilensammlung" in Richtung Äquator.
Wir alle freuen uns schon auf den Norden Chiles, denn gestern und heute sind die Temperaturen in Santiago etwas niedriger als sonst, aber immer noch bei sonnigen 18°C.
Unsere Sachen für den Flug heute Nachmittag sind gepackt, jedenfalls bei den meisten! Christoph braucht mal wieder länger als die anderen, da er wie immer am längsten schläft. Ein Shuttle-taxi zum Flughafen ist auch gebucht und wir hoffen diesmal, daß wir auch bis zum Ende die Fahrt genießen können und nicht wieder kurz vorher durch eine Polizeikontrolle ausgebremst werden und dann zu Fuß weiter müssen.
Morgen geht es dann zu den Geysieren nahe der bolivischen Grenze, wo wir wieder unsere Zelte auspacken werden.
Ab Donnerstagabend sind wir dann in San Pedro, von wo wir uns dann wieder melden werden (außer es gibt bei den Gysiren W-Lan dann melden wir uns natürlich schon früher)....

also bis demnächst und noch viel Spaß bei dem "herrlichen" Wetter in Deutschland!

P.S. über Gästebucheinträge und Kommentare würden wir uns alle sehr freuen!!!!!! ( Christoph sagt: "Nein" zu dieser Ergänzung)

Juchu, wir waren endlich im Pazifik!
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08.04.2012 um 22:05 Uhr - Maren
Und das zu Ostern, bei 25° draußen

Aber der Reihe nach.
Nach dem leckeren Frühstück und dem Kennenlernen unseres deutschen Hostelvaters sind wir mit der Metro nach Vina del Mar gefahren. Die 14 minütige Fahrt ging schnell zu Ende und so befanden wir uns nach ca. 1 Stunde (und etliche Banken später), in Begleitung der vierpfötigen Vorstadtgang, am Wasser. Bei etwas Dunst am Himmel wurde erst einmal die Promenade mit ihren kleinen Ständen begutachtet, bevor es dann ins Wasser ging. Endlich, zum ersten Mal in den Pazifik zum Schwimmen! Von wegen, die Wellen und Strömung war sehr stark, so dass es eher ein Wellenhüpfen und an den Strand robben wurde, worüber sich alle in dem angenehm warmen Wasser freuten.

Abends durfte dann diesmal nicht der Staub, sondern der Sand aus der hintersten Ecke der Kleidung entdeckt und entfernt werden.

Morgen geht es dann zurück nach Santiago.

Viele Grüße und noch frohe Ostern